Heute Abend habe ich mir “Disturbia” reingezogen und war positivst überrascht. Ein guter Film mit spannenden Momenten. Kein Überflieger, aber völlig solide. Aber lassen wir die Bewertung. Eigentlich möchte ich auf eine Szene im Film hinaus, die mich an etwas erinnerte. Und zwar gibt es da eine Stelle, wo die heiße, neu hinzugezogene Nachbarin spontan zum Typen ins Haus kommt und schnurstracks in sein Zimmer marschiert, um sich dort umzusehen. Und der Typ weiß, was er zu tun hat…
Er räumt auf! Denn man muss wissen, dass jedes Jungenzimmer auf dieser Welt nicht für Mädchen geschaffen ist. Und damit meine ich, dass Jungs es nicht schaffen ein Zimmer zu haben, in das man unbesorgt ein Mädchen reinlassen darf. Frauen sind nämlich neugierig und erdreisten sich teilweise sogar, den Schrank und diverse Schubladen zu öffnen. Und als praktisch denkender Mann hat man weder aufgeräumt, noch peinliche Dekorationen entfernt. Und dann muss man stark sein und auf harte Fragen antworten und entsetzte Blicke deuten können. “Sag mal, wieso hast du ein ausgestopftes Frettchen an der Wand? Was sind das für Puppen auf dem Regal? Und wieso stellst du nicht mal deine Möbel um?” Weil echte Männer nicht wöchentlich ihr Zimmer umdesignen! Echte Männer räumen nicht mal wöchentlich auf. Männer ziehen in ihre Höhle ein und stapeln ihre Wertgegenstände darin. So hatte ich zum Beispiel eine Zeit lang mehrere Schichten Poster an der Wand und im Moment hängen 2 Kalender übereinander. Und Zeitschriften werden auch nicht weggeworfen, sondern chronologisch aufeinandergelegt.
Also Männer! Räumt wenigstens die Actionfiguren weg. Und Frauen! Lasst bitte eure diabolischen Fragen, wenn ihr euch schon erdreistet, unsere Zimmer zu inspizieren.
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Vermutlich komme ich in diesem Moment in ein zukünftiges Strafregister, dass jeden Schäuble-Hasser zu einem Kriminellen macht. Dann müsste man allerdings eine Menge Menschen bestrafen. Herr Schäuble, Sie werden nämlich nicht gemocht. Zumindest nicht von mir und auch von sonst keinem mir bekannten Homo Sapiens in Deutschland. Noch nicht einmal mein Kumpel im Ausland kann sie leiden. Ich erlaube mir einfach mal, einen Abschnitt zu zitieren:
…das beste is, hier in Brasilien hat Schäuble keine macht also kann er mich mal GAAAAAAAAAAAANNNNNNNNNNNNNZZZZZZZZZZ fett am Arsch lecken.
.!..(-.-)..!. Hallo Schäuble, ich ********* und du kannst NIX dagegen tun! Muhaahahaha!!!!
Herr Schäuble, da das hier gespeichert wird, können sie es ja jederzeit nachlesen. Ist das nicht toll?
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Soeben war ich auf der Suche nach einem vorbildlichen Russenblog. So eins, wo man ständig mit Russenkram genervt wird. Am besten im Stile von Wladimir Kaminer. Dieser hat leider kein eigenes Blog. Und sonst wurde ich auch nicht fündig. Scheinbar haben Russen in Deutschland kein Bedürfnis zu bloggen oder sie machen es weitesgehend anonym und unauffällig. Vielleicht wollen Russen nur dann ihre Meinung öffentlich machen, wenn sie es nicht dürfen. Zumindest gibt es im journalismusüberwachenden Russland über eine Million Blogger, die natürlich von der russischen Medienkontrolle Regierung ungern gesehen werden. Kann aber auch sein, dass die meisten Deutschrussen zu arm fürs Internet sind, nicht richtig Deutsch können oder sich ständig betrunken mit Türken prügeln. Scheinbar gibt es also keine Russenblogs.
Also habe ich mich dazu entschlossen die Sache selbst in die Hand zu nehmen. Anstatt wie bisher weitesgehend anonym und lieblos zu bloggen, erweitere ich die Identität meines Blogs, indem ich ihn offiziell als Russenblog brandmarke. Man hat es bereits an manchen anderen Ecken entdecken können, aber ab jetzt gehe ich hier offen mit meinem Leben als Deutschrusse um. Ich weiß noch nicht, wie ich es als zentrales Thema einbauen kann, aber es wird Möglichkeiten geben, die ich dazu nutzen werde. In dem Sinne: Doswidanja!
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Donnie Darko. Der Filmtitel war mir ein Begriff. Ich wusste sogar, dass es ein typischer Vox/Kabel1-Film war. Gesehen hatte ich diesen Film (wahrscheinlich gerade deswegen) aber noch nie. Als ich vor Kurzem Screen Home auf Giga gesehen hatte, wurde mir der Film mal wieder ins Gedächtnis gerufen. Also bestellte ich mir diesen hochgelobten Insider. Gestern habe ich ihn mir dann abends zur besten Mystery-Movie-Zeit reingezogen. Ein guter Film…? Nein. Zumindest, wenn ich nichts von dem Hype wüsste. Weil mich aber die Massen leicht beeinflussen, habe ich mal wieder geglaubt, besseres gesehen zu haben. Der Film war wirklich nicht schlecht, aber bevor ich einen Film, den ich nicht verstanden habe, als “gut” betitele, gebe ich lieber zu, dass ich zu blöd für solche Filme bin faul bin, etwas hineinzuinterpretieren.
Als ich aber eben eine Interpretation zum Film gelesen habe, wurde mir schlagartig klar, wie genial Donnie Darko eigentlich ist, aber auch wie komplex. Um diesen Film nämlich richtig verstehen zu können (,wenn dies überhaupt möglich ist…) braucht man die 10 intelligentesten Menschen dieser Welt muss man analysieren und interpretieren, was das Zeug hält. Und wenn einem dann die möglichen Zusammenhänge klar sind, kann man den Film nochmals Revue passieren lassen und ihn in vollsten Zügen genießen. Der Hype um den Film ist eine super Werbung, aber bevor man glaubt einen guten Film gesehen zu haben, sollte einem bewusst sein, wie dieser wirklich funktioniert.
So! Und jetzt soll mir noch einer erklären, was ich an Pulp Fiction nicht verstanden habe. Ich finde den Film nämlich wirklich nicht so gut.
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Was ist eigentlich Twitter? Man postet Beiträge mit höchstens 140 Zeichen, die dann mehr oder weniger zeigen sollen, was du gerade machst. Man kann sich vernetzen und so sehen, was die Freunde schreiben.
WTF??? Reicht den Leuten denn nicht mehr, sich in Blogs zu outen oder seinen Tag im ICQ zu schildern? Scheinbar nicht. Ich habe noch nie verstanden, was die Leute dazu veranlasst, sich bei Twitter anzumelden. Der Hype ist für mich genauso abstoßend, wie beim SchuelerVZ. Ich will nicht wissen, wann jemand sich auf den Weg zur Arbeit macht oder scheißen geht. Aber mein eigentliches Problem ist, dass meine nicht gerade Net-affinen Freunde so ein Web 2.0 Zeugs nie benutzen. So habe ich also selten einen vertrauten Empfänger meiner Internetschriften. Und dennoch habe ich mich heute aus irgendeinem Drang dort angemeldet. Und das obwohl ich ein Tumblog habe, das ähnlich simpel und spartanisch rüberkommt.
Es ärgert mich aber, dass ich meine Zeit mit sowas verschwende, und mich dem Trend hingebe. Vielleicht finde ich aber noch einen Sinn für Twitter. Zumindest habe ich jetzt eine Anlaufstelle für meine sinnlosen Gedanken, Theorien und Philosophien.
<<<LINK>>>
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Endlich gibt es erste Einblicke in die bewegte Ingame-Welt von Grand Theft Auto IV:
Update: Beide Videos sind gelöscht worden…
(via)
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Im Radio wurde gerade gesagt, dass es wahrscheinlicher ist, dass wir in einer virtuellen Realität leben. Zumindest meinte der Moderator Holger Klein, dass er mal von dieser Theorie gehört hätte, und dass diese verblüffend plausibel schien. Jetzt war ich natürlich scharf drauf näheres darüber zu erfahren, weil ich nicht nur die Story um die Matrix interessant finde, sondern weil ich solche Themen auch im Ethik-Unterricht am liebsten behandle. Und weil ich zu googlen weiß, fand ich schnell, was ich wollte:
Sie sollten höchst leistungsfähige Rechner besitzen, die ganze Kosmen einschließlich intelligenter Bewohner simulieren können. Die Ultrasupercomputern nur die Gesetze der Physik und Biochemie eingeben, die im simulierten All gelten sollen, dann könnten sie (natürlich im Zeitraffer) zusehen, wie ganze Zivilisationen heranreifen – so wie wir Fruchtfliegen im Reagenzglas beobachten. Weil die simulierten Zivilisationen irgendwann in der Lage sein sollen, ihrerseits Universen zu simulieren, würde die Zahl der künstlichen Welten exponentiell wachsen und irgendwann die Zahl der realen Welten übersteigen. Deshalb sei es statistisch wahrscheinlicher, dass wir in Wahrheit nur aus Elektronen bestehen, die in einem Höchstleistungsrechner herumflitzen.
Quelle
Wow… das übersteigt zwar meine Vorstellungskraft, aber Gott oder sonstige Wunder tun dies auch. Ich frage mich bloß, ob es einen entscheidenen, fühlbaren Unterschied gibt, in einer realen oder simulierten Welt zu leben. Bestimmt gibt es den. Aber weil keiner einen Vergleich machen kann, werden wir wie immer dumm bleiben.
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Jetzt kamen doch tatsächlich ein paar Menschen auf die Idee, Wikipedia als Buch zu veröffentlichen. Natürlich nicht alle Wikipedia-Artikel in längster Ausführung, sondern nur die beliebtesten. Man will dann jeweils den ersten Abschnitt, also die Zusammenfassung abdrucken lassen. Der ganze Spaß soll rund 20 Euro kosten und 50.000 Stichwörter sowie 1.000 Bilder enthalten. Es erwartet uns ein 1.000-seitiges Buch.
Ich verstehe den Sinn und Zweck aber nicht wirklich. Wieso sollte ich mich mit einer abgespeckten Version abgeben? Die paar Menschen, die kein Internet haben, werden dem Lexikon bestimmt nicht auf die Bestsellerliste verhelfen. Die restlichen Käufer werden den Kauf sowieso bereuen. Im Netz kann man die Gesuchtes viel schneller finden und die aktuellsten Versionen genießen. Und von den 50.000 Stichwörtern braucht man bestimmt nur einen Bruchteil, den man beim Original gezielt suchen kann und mit größter Wahrscheinlichkeit vorfindet. Man sollte die 20 Euro lieber gleich direkt an Wikipedia spenden, wo man sich die gewünschten Artikel auch bequem ausdrucken kann.
Als nächstes kommt noch einer auf die Idee, ICQ-Nachrichten zu morsen…
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Mir geht es gut. Das erlebe ich selten, weil ich ein sehr nachdenklicher und kritischer Mensch bin. Aber im Moment habe ich dieses seltene Gefühl von kompletter Zufriedenheit. Zum einen liegt das an der Tatsache, dass ich keine Hausaufgaben habe
. Aber es liegt vor allem an dem Film, den ich mir heute Abend angesehen habe: “Vergiss mein nicht” mit Jim Carrey. Eine Schnulze, um nicht das Wort Liebesfilm zu schreiben. Es ist der zweite Film, der es bewusst geschafft hat, mich glücklich zu machen. Der erste war “Lost in Translation”. Das tolle an diesen Filmen ist, dass sie keine bombastischen Storys erzählen, keine gewöhnliche Spannung erzeugen. Wenn man sich auf diese Filme einlässt, dann werden Gefühle erzeugt, die andere Filme niemals vermitteln könnten.
In meinem Bekanntenkreis habe ich nur eine einzige Person, mit der ich über solche Filme reden kann. Der Rest würde sich sowas nicht antun, geschweige denn darüber reden. Vielleicht verstehen sie es nicht. Vielleicht bin ich auch einfach nur zu feminin romantisch.
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Jetzt habe ich bereits mein zweites Game auf der PS3 bis ans bittere Ende durchgespielt. Das schon gestern erwähnte Assassin’s Creed. Es ist das erste mal, dass ich ein Videospiel in so kurzer Zeit vollendet habe. Ich habe mir AC nämlich erst am Freitag ausgeliehen und heute um halb drei habe ich mir die Credits über den Bildschirm laufen lassen. Alles in allem ein gutes und grafisch brilliantes Game, das in so kurzer Zeit besonders viel Sinn macht, weil das Geklettere über Dauer monoton und langweilig wird.
EIN Wochenende! Ich kann es immer noch nicht fassen…
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